Cristo Redentor

3 Underdogs im Viertelfinale: Außenseiter bei der WM 2014

(Artikelbild: Die Cristo Redentor Statue in Rio de Janeiro/Brasilien, Quelle: wikimedia.org/Nico Kaiser

Die WM 2014 in Brasilien nähert sich ihrem Ende. Von ursprünglich 32 Mannschaften sind nur noch 8 übriggeblieben und bereiten sich auf die Viertelfinalspiele am 4. und 5. Juli vor. Vier Mannschaften davon gehören zu den Titelfavoriten, darunter der Gastgeber Brasilien.

Deutschland und die Niederlande haben ihre jeweiligen Gruppen nicht nur als Sieger verlassen, sondern sich bis in die zweite K.o.-Runde durchgekämpft, ebenso der zweifache Weltmeister Argentinien und der ehemalige Weltmeister Frankreich.

Arena_Corinthians_Sao Paulo

23 Mann von Brasilien für Heim-WM fixiert

(Artikelbild: Die Arena Corinthians in Sao Paulo wurde eigens für die WM 2014 in Brasilien errichtet. Hier wird Scolaris brasilianische Nationalelf am 12. Juni gegen Kroatien den Auftakt zur WM 2014 machen, Quelle: wikimedia.org/Copa2014.gov.br

Ganz Brasilien ist in Erwartungshaltung und fiebert dem Auftaktspiel ihrer Selecao am 12. Juni entgegen. Und weil auch Coach Luiz Felipe Scoalri sich seiner Aufgabe nur allzu deutlich bewusst ist, hat er nicht nur das Gerüst seiner Mannschaft bereits zusammengestellt, sondern das Herzstück auch schon präsentiert.

Das Ergebnis überrascht keinewesegs, dennoch hat der Brasilianer mit der Arbeitseinteilung seiner Mannen etwas aufhorchen lassen. Dabie geht es ihm wohl hauptsächlich darum, den Druck möglichst zu gleichen Anteilen auf mehrere Akteure innerhalb der Mannschaft zu verteilen und auch für klare Hierarchien zu sorgen, bei denen jeder ganz genau weiß, was er zun tun hat.

Die größte Flagge des Landes Brasilien in der Hauptstadt Brasilia - cc: wikimedia.org/Jhowcs

Brasilien und Uruguay: Fussball kennt keine Grenzen

(Artikelbild: Die größte Flagge des Landes Brasilien in der Hauptstadt Brasilia, Quelle: wikimedia.org/Jhowcs

Liest man die Geschichtsbücher, dann kann man durchaus nachvollziehen, warum Brasilianer und Uruguayer ihre Gründe für einen Zwist haben. Jenes 176.000 km² kleine Gebiet im Südwesten des Kontinents erlangte im Jahr 1828 seine Unabhängigkeit. Aber erst nachdem es kurz zuvor der Besatzung durch Brasilien entgangen war – das sich seinerseits 1822 von Portugal unabhängig gemacht hatte. Von 1817 bis 1825 war das heutige Uruguay formal brasilianisches Territorium, die sogenannte Provinz “Cisplatina”.

Doch lässt man die Geografie beiseite und vertieft man sich in die Geschichte des Fussballs, öffnet sich auf diesem Terrain eine andere Realität, die nicht minder ihre Spuren in der brasilianischen Volksseele hinterlassen hat. Welche Gefühle soll man denn von den Brasilianern erwarten in Bezug auf das Land, das ihnen den größten Schmerz in ihrer Geschichte zugefügt hat – jene Niederlage, die als “Maracanazo” in die Annalen einging?

Die Arena Pantanal in der brasilianischen  Stadt Cuiabá - Quelle: http://www.cuiaba2014.mt.gov.br/

Die Arena Pantanal wurde eigens für die WM 2014 konstruiert

(Artikelbild: Die Arena Pantanal in der brasilianischen Stadt Cuiabá ist Austragungsort für vier Begegnungen während der WM 2014, Quelle: wikimedia.org/http://www.cuiaba2014.mt.gov.br/)

Die eigens für das Turnier konstruierte Arena Pantanal mit einem Fassungsvermögen von 42.968 Zuschauern wird am Standort des früheren Estádio José Fagelli errichtet und soll Austragungsort von vier Begegnungen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 sein.

Das Ganze ist als Mehrzweckanlage konzipiert und kann aufgrund der Baukastenstruktur nach der WM 2014 wieder verkleinert werden. Da die Arena über ein geschlossenes Dach verfügt, wird sie dann Platz für vielfältige Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und Messen bieten. Auch Traditionsvereine wie Mixto Esporte Clube und Operário Futebol Clube werden die Arena nutzen können.

Quelle: wikimedia.org/Copa2014.gov.br

Noch 40 Tage – Deutschland bereitet sich auf die WM 2014 vor

Die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien stellt für die deutsche Nationalmannschaft bereits die 18. Teilnahme an einer WM-Endrunde dar. Neben beispielsweise dem Gastgeber Brasilien oder Titelverteidiger Spanien wird das Team zu den Topfavoriten auf den Titel gezählt. Der letzte Gewinn einer Weltmeisterschaft erfolgte 1990 in Italien. Ein Triumph, der nun schon 24 Jahre zurückliegt, weshalb die Erwartungshaltung der Fans an die Mannschaft sehr hoch ausfällt.

Der Copacabana Beach in Rio de Janeiro/Brasilien - wikimedia.org/Hank Lecalir

WM 2014: Teures Pflaster Brasilien

(Artikelbild: Der Copacabana Beach in Rio de Janeiro ist eines der teuersten Viertel zur WM 2014, Quelle: wikimedia.org/Hank Leclair)

Sie verspricht ein rauschendes Fußballfest zu werden: Die WM 2014 in Brasilien. Doch wen die Lust gepackt hat, sich das Spektakel vor Ort anzusehen, der sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen. Denn die Unterkünfte sind bereits jetzt groß teils ausgebucht und die Preise bewegen sich in astronomischen Bereichen. Und das, nicht nur für Luxushotels.

Deutsche Sportreiseveranstalter bieten zwar Fan-Trips zu den deutschen Gruppenspielen an, die Tickets sind allerdings nicht inklusive, sondern nur über die Homepage der FIFA verfügbar.
Auch die Preise für Unterkünfte schießen in geradezu galaktische Höhen. Gerade in Rio de Janeiro. Hostels und Hotels haben für die Zeit der WM ihre Preise bis um das Zehnfache gesteigert. Viele Unterkünfte sind jetzt schon ausgebucht.

Brasilien-Fans_beim_Finale

WM 2014: Letzte Phase für Ticketverkauf eingeläutet

(Artikelbild: Brasilianische Fans stellen den größten Anteil am Verkauf der Tickets für die WM 2014, Quelle: wikimedia.org/Klaus-Dieter Wolf)

Am 15. April startete die letzte Ticket-Verkaufsphase für die WM 2014 in Brasilien. Laut FIFA waren noch exakt 199.519 Eintrittskarten für 54 Spiele erhältlich. Ausverkauft sind zehn der 64 Spiele, darunter das Eröffnungsmatch zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien am 12. Juni in Sao Paulo und das Finale am 13. Juli in Rio de Janeiro.

Laut FIFA Marketing-Chef Thierry Weil, war das die letzte Chance, für Fans noch Tickets für das Fußball-Highlight des Sommers 2014 zu ergattern. Auch in dieser Verkaufsphase wurde nach dem selben Prinzip, wie bereits in den Phasen davor verfahren: „First come, first served“.

Artikelbild: Das Estádio Nacional de Brasília/Nationalstadion von Brasilia, Quelle: wikimedia.org/Elza Fiúza/ABr

Das Estádio Nacional de Brasília ist bereit für die WM 2014

(Artikelbild: Das Estádio Nacional de Brasília/Nationalstadion von Brasilia, Quelle: wikimedia.org/Elza Fiúza/ABr)

Das Estádio Nacional de Brasília ist das Nationalstadion von Brasilien. Es wird auf den Überresten des Estádio Mané Garrincha gebaut, das 2010 bis auf die Grundmauern und einen Teil der Tribüne abgerissen wurde.

Das Nationalstadion wird mit einem Fassungsvermögen von 70.064 Zuschauern das zweitgrößte Stadion der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 werden. Es war der Austragungsort für das Eröffnungsspiel des Konföderationen-Pokal 2013 und ist für sieben Spiele, einschließlich einer Viertelfinalpartie, der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 vorgesehen.

Aktuelle WM Wetten, die Quoten der Buchmacher

Amtierender Weltmeister Spanien nicht mehr unter Top WM-Favoriten

An der spanischen Fußball-Nationalmannschaft führte in den letzten Jahren kein Weg vorbei. Erst holten die Iberer 2008 den EM-Titel in Österreich und der Schweiz und anschließend auch noch den WM-Titel in Südafrika.

Zwei Jahre später wiederholten sie ihren EM-Triumph bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Trotz dieser beispiellosen Erfolgsserie gilt der Titelverteidiger und Spitzenreiter der FIFA-Weltrangliste nicht als WM-Topfavorit in Brasilien.

Sieht so das neue WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft aus?

Die neuen Deutschlandtrikots zur WM 2014

Der Countdown läuft. Bis zum 12. Juni ist es nicht mehr lange hin und die Spannung steigt bereits. Wenn die Weltmeisterschaft an diesem Tag startet, erwartet ganz Deutschland nicht weniger, als den 4. WM-Titel für das deutsche Team.

Die Voraussetzungen sind in jedem Fall geschaffen. Trainer Joachim Löw hat in dieser Zeit voraussichtlich nicht nur den stärksten Kader aller Zeiten um sich gescharrt, auch die neuen Trikotmodelle genügen allerhöchsten Ansprüchen. So sollte es gelingen, den Traum von der 4. Weltmeisterschaft zu realisieren. Zwar gehören neben Deutschland und Gastgeber Brasilien, auch Welt- und Europameister Spanien, die Niederlande, Frankreich, Italien, Argentinien und Uruguay zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Wenn es aber nach dem Outfit geht, dann ist Deutschland bereits jetzt die klare Nummer 1. Zu sehen ist es auf http://www.wm-2014.net/dfb-trikot-2014