Unser Rückblick auf die Frauen Fußball WM 2019

Einige Tage ist es bereits her, dass die Amerikanerinnen sich ihren vierten Weltmeistertitel bei der WM in Frankreich sicherten. Die Glücklichen, die auf diesen Ausgang tatsächlich einen Einsatz platziert haben, könnten ihre Glückssträhne vielleicht auch für den Betsson bonus code nutzen und zum Spaß ein bisschen die Walzen tanzen lassen. Und für alle diejenigen, die die Details der überaus spannenden Frauen WM verpasst haben oder nochmal nachlesen möchten, welches Team sich wie geschlagen hat, ist unser persönlicher Rückblick auf die WM 2019 in Frankreich gedacht. 

Vorrunde mit starken europäischen Teams

In den Vorrunden der sechs Gruppen wurde von Beginn an alles gegeben. Unser Augenmerk ruhte vor allem auf den deutschen Frauen, die in einer gemeinsamen Gruppe mit Spanien, China und Südafrika um den Einzug ins Achtelfinale spielten. In ihrer Gruppe konnte das Team aus Deutschland sich mit satten neun Punkten an die Tabellenspitze spielen, gegen China und Spanien war ein 1:0 drin, während man Südafrika mit 4:0 schlagen konnte. Ebenfalls neun Punkte staubten die Französinnen aus Gruppe A ab, die Norwegen, Nigeria und Südkorea hinter sich ließen. Recht ausgeglichen präsentierte sich hingegen Gruppe C, in der sowohl Italien, Australien als auch Brasilien jeweils sechs Punkte erzielten. Jamaika konnte kein Spiel gewinnen und flog bereits nach der Gruppenphase raus. 

England lieferte in Gruppe C eine überzeugende Leistung mit drei Siegen und führte mit Japan die Teams an, die sich für das Achtelfinale qualifizierten. Ebenfalls dabei waren die Niederländerinnen mit genauso starken neun Punkten vor Kanada und Kamerun. Die amtierenden Weltmeisterinnen aus den USA gewannen ebenso jedes ihrer Gruppenspiele und konnten mit Schweden aus Gruppe F ins Achtelfinale einziehen. 

Wenig Überraschungen, aber starke Spiele

Im Laufe des Turniers kam es nicht unbedingt zu besonderen Überraschungen. England behauptete sich mit 3:0 gegen Kamerun, und Deutschland schlug Nigeria mit 3:0. Lediglich die Begegnung zwischen Norwegen und Australien musste im Elfmeterschießen entschieden werden, das die Norwegerinnen mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Im Viertelfinale wurde es hingegen noch einmal richtig spannend, schließlich trafen nun einige Spitzenreiter aufeinander – und auch für die deutschen Frauen wartete mit Schweden ein harter Gegner. 

Leider reichte die Kraft tatsächlich nicht über ein 1:2 hinaus, sodass unser Traum eines erneuten WM-Titels (vor allem nach der blamablen Vorstellung der Männer im letzten Jahr) erstmal begraben werden musste. Die Französinnen konnten sich auf der anderen Seite auch nicht gegen die USA behaupten und schieden aus. Nicht erst jetzt wurde vielen klar, dass die Amerikanerinnen erneut eine hohe Chance auf ihren vierten Titel haben, wenn sie ihre Leistung auch im Halbfinale abrufen können. Gegen England gelang das mit einem 2:1, während die Niederländerinnen nach Verlängerung mit einem 1:0 gegen Schweden verdient ins Endspiel einzogen. 

USA verteidigt ihren Titel im starken Finale von Lyon

Im Olympischen Stadion trafen die siegeshungrigen Amerikanerinnen dann auf die Niederlande und kamen erst in der zweiten Hälfte zum ersten Tor durch einen Foulelfmeter in der 61. Spielminute durch Megan Rapinoe, die später mit sechs Treffern die Top-Torschützin des Turniers sein sollte und neben dem “Goldenen Schuh” dafür auch mit dem “Goldenen Ball” als beste Spielerin ausgezeichnet wurde. In der 69. Minute besiegelten die Amerikanerinnen das Schicksal ihrer Gegnerinnen und ließen keine allzu gefährlichen Aktionen mehr durchgehen. Die USA konnte so ihren Status als erfolgreichste Frauen-Mannschaft mit vier Titeln weiter festigen. Dahinter folgen unsere deutschen Damen mit zwei WM-Titeln und einer Vizemeisterschaft. Deshalb hoffen wir beim nächsten Turnier darauf, dass es mal wieder ganz oben auf das Treppchen geht. Nur wo, wissen wir noch nicht; die austragende Nation wird erst im kommenden Jahr bestimmt werden. 

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